Kerze SIRIUS II
HKZ
Zündsystem


Kerze
menue
Info:
sirius2-cv(at)web.de

Die Sirius II arbeitet nach dem Prinzip einer HKZ 

( Hochspannungs-Kondensator-Zündung auch Thyristorzündung genannt ).

Dieses Zündsystem fand in den 70er und 80er Jahren in leistungsstarken Motoren z.B. bei Porsche, Mercedes, BMW und Maserati, sowie bei Sportmotorrädern Verwendung.

Die Sirius II ist eine Weiterentwicklung dieser Zündungen auf dem technischen Know-how unserer Zeit.

Sie eignet sich für 6V sowie für 12V Anlagen.

Funktionsprinzip:

Bei der Sirius II handelt es sich um ein Batteriezündsystem, bei dem ein Kondensator kontinuierlich über eine Ladeschaltung auf ca. 400 V geladen wird. Der Thyristor hat die Funktion eines Leistungsschalters. Bekommt er zum Zündzeitpunkt einen Steuerimpuls, wird er leitend, und der Kondensator entlädt sich über die Zündspule. Der Entladestrom induziert in der Sekundärwicklung nach dem Prinzip eines Transformators eine hohe Spannung.

Die Zündspule wird dabei nicht als Energiespeicher benutzt (keine Selbstinduktion). Man kann problemlos übliche Zündspulen verwenden.

Der Unterbrecher dient nur noch als Impulsgeber und unterliegt dadurch keiner Abnutzung.

Vorteil der Sirius II ist ein kräftiger, über den gesamten Drehzahlbereich gleich bleibender Zündfunke mit hohen Spannungsreserven. Der Schließwinkel ist hierbei ohne Bedeutung.

Zündfunke:

normal

Die Spulenzündung (SZ) erzeugt bei hohen Drehzahlen 3 bis 4 (A bis D) kurze Zündfunken. Zündfunkenlänge ca. 0,1 ms. Zündet der erste Impuls (A) nicht, erfolgt die Zündung zu spät, oder die weiteren Impulse reichen nicht mehr zur Zündung aus. Die Zylinderfüllung wird dann ungenutzt, d.h. unverbrannt ausgestoßen.

Bei sehr niederer Drehzahl können sich die einzelnen Zündfunken (Impulse) zu einem einzigen Funken von über 0,6 ms verbinden. Der Zündstrom ist dabei sehr klein.

sirius20

Die SIRIUS II erzeugt bei jeder Drehzahl immer einen gleich großen Zündfunken. Die zeitliche Zündfunkenlänge ist vom Zündkerzen-Elektroden- abstand und von der Zündspule abhängig. Es erfolgt also eine Anpassung an den Zündkerzen- Elektrodenabbrand.

Hohe Spannungsanstiegsgeschwindigkeit, Gleich- stromzündfunken von ca. 0,5 ms Dauer und 50% höherer Zündstrom zeichnen diesen Zündfunken aus.

sirius-20

Durch Höherregeln bei Kälte erzeugt die SIRIUS II bei minus 20° C diesen etwa doppelt so großen Zündfunken. Die Zündfunkendauer kann sich dabei über 0,6 ms steigern.

Ein einziger langer Gleichstrom-Zündfunken zündet ein mageres oder unter geringem Druck stehendes Gemisch sicherer als mehrere kurze Funken. Dies schont zusätzlich den Katalysator, weil er weniger unverbranntes Gas nachverbrennen muß (geringere Wärmeentwicklung).